Allgemeine Informationen

Hier finden Sie Infos hinsichtlich des Kontakts mit unseren Rechtsanwälten und im Zusammenhang mit der Honorargestaltung, den Kostenrisiken, der unentgeltlichen Rechtspflege und weiteren wichtigen Punkten.

Vollmacht:

Damit wir unsere Klientschaft gegenüber Dritten, insbesondere Gerichten und Behörden, rechtlich vertreten können, bedürfen wir einer von Ihnen ausgestellten schriftlichen Vollmacht, welche dem Vollmachtstext des Zürcherischen Anwaltsverbands (ZAV) entspricht.

Die Firma Romero & Ziegler ist eine im Handelsregister eingetragene Kollektivgesellschaft. Damit wir Sie jederzeit umfassend betreuen und vertreten können, lautet die Vollmacht grundsätzlich auf alle Anwälte der Kanzlei, solange diesbezüglich keine andere Abrede erfolgt.

Ein Auftrag und eine darauf gestützte Vollmacht kann grundsätzlich jederzeit aufgehoben werden.

Honorargestaltung/Grundsätze der Rechnungsstellung:

Unser Honorar bemisst sich grundsätzlich nach unserem Zeitaufwand (Stundenansatz auf Anfrage). Hinzu kommen Barauslagen (z.B. Auslagenersatz für Porti, Telekommunikationskosten, Fotokopien [Fr. 1.–/Kopie], Reisekosten [bspw. Fr. 1.–/Autokilometer oder Tram-/Bahnbillet], Gebühren, Aktentransporte, im Rahmen des Auftrags bezogene Leistungen von Dritten, mandatsbezogene Benutzung von juristischen Datenbanken) sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer (derzeit 8 %, Romero & Ziegler ist mehrwertsteuerpflichtig: Mehrwertsteuernummer CHE-105.296.713 MWST).

Honorarpflichtig sind auch die Erstbesprechung in unserer Kanzlei, die Vorbereitungen einer Erstbesprechung (z.B. Aktenstudium, Beantwortung von gestellten Fragen) oder per E-Mail bzw. Telefon erteilte Aufträge.

Rechnungen Dritter, z.B. Gebühren von Ämtern, sind grundsätzlich direkt von unserer Klientschaft zu bezahlen, selbst wenn die Rechnung auf den Namen unserer Kanzlei oder einer unserer Anwälte lautet.

Wir erlauben uns, für unsere Leistungen Vorschüsse bzw. Akontozahlungen zu verlangen und Zwischenabrechnungen zu stellen.

Die Klientschaft kann jederzeit eine Abrechnung oder Aufschluss über die Höhe des geschuldeten Honorars und der aufgelaufenen Auslagen sowie Zwischenrechnungen verlangen.

Rechtsschutzversicherungen:

Im Zusammenhang mit der Deckung Ihres Falles durch eine Rechtsschutzversicherung bitten wir Sie, dies vorab direkt mit Ihrer Versicherung abzuklären. Bitte befolgen Sie hierzu die verlinkte Checkliste des Schweizerischen Anwaltsverbands und des Schweizerischen Versicherungsverbands.

Wenn Sie uns beauftragen, mit Ihrer Versicherung direkt zu korrespondieren und im Umfang der Kostengutsprache abzurechnen, so beinhaltet dies auch die Ermächtigung zur Orientierung der Versicherung über den Stand der Dinge und der nächsten Verfahrensschritte.

Im Umfang der Kostengutsprache stellen wir unsere Leistungen in der Regel direkt der Rechtsschutzversicherung in Rechnung; eine allfällige Differenz zum vereinbarten Honorar geht darüber hinaus zu Lasten der Klientschaft.

Kostenrisiken:

Unabhängig von den Chancen und Risiken, welche jedes Verfahren vor Behörden mit sich bringt, ist festzuhalten, dass in gerichtlichen Prozessen und in anderen Verfahren vor Behörden auch im Falle des vollständigen Obsiegens oftmals nicht Ihre gesamten Auslagen für Ihren Anwalt von der Gegenpartei ersetzt werden. Im Kanton Zürich gilt in Gerichtsprozessen beispielsweise die Verordnung über die Anwaltsgebühren ( AnwGebV, Ordnungsnummer 215.3).

Im Falle des Unterliegens im Zivilprozess hat die Klientschaft (neben den eigenen Anwaltskosten) grundsätzlich die Gerichtskosten (gemäss Verordnung des Obergerichts über die Gerichtsgebühren, Ordnungsnummer 211.11) und zudem den Ersatz der Anwaltskosten der Gegenpartei (im Rahmen der zugesprochenen Parteientschädigung gemäss Anwaltsgebührenverordnung) zu tragen, welche sich in erster Linie nach dem Streitwert bemessen.

Unentgeltliche Rechtspflege:

Eine Person hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel zur Prozessführung verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos ist.

Zur Bestimmung der Mittellosigkeit wird in der Regel vom betreibungsrechtlichen bzw. dem leicht erweiterten zivilrechtlichen Existenzminimum ausgegangen. Mittellosigkeit ist demnach grundsätzlich nicht leicht zu begründen. Die Voraussetzungen sind je nach Einzelfall zu prüfen.

Die unentgeltliche Rechtspflege umfasst die Befreiung von gerichtlichen Vorschuss- und Sicherheitsleistungen, die Befreiung von Gerichtskosten und die gerichtliche Bestellung eines Rechtsbeistandes, wenn dies zur Wahrung der Rechte notwendig ist (insbesondere wenn die Gegenpartei anwaltlich vertreten ist).

Hierfür ist bei den Gerichten ein entsprechendes Gesuch einzureichen, mit welchem die gesuchstellende Person ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse unter Einreichung der entsprechenden Unterlagen darzulegen und sich zur Sache und über ihre Beweismittel zu äussern hat.

Wir prüfen für Sie die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege und reichen für Sie das Gesuch ein, falls die Bedingungen dafür erfüllt sind.

Prozessfinanzierung durch einen Dritten:

Eine Prozessfinanzierung erfolgt nie durch unsere Anwaltskanzlei. Prozesse bieten nicht nur Chancen, sondern immer auch erhebliche Kostenrisiken. Die Möglichkeit einer Prozessfinanzierung durch einen Dritten könnte diese Risiken gegebenenfalls eingrenzen.

Die Klientschaft schliesst mit einem Dritten einen Prozessfinanzierungsvertrag, welcher die Chancen und Risiken eines Prozesses sowie die Zahlungsfähigkeit der Gegenpartei prüfen wird. Ein Dritter wird in der Regel nur bereit sein, einen solchen Vertrag zu schliessen, wenn eine überwiegende Erfolgsaussicht besteht.

Prozessfinanzierer schiessen in der Regel die Kosten der Anspruchsdurchsetzung vor. Im Falle des Obsiegens werden die vorfinanzierten Kosten an den Prozessfinanzierer aus dem Erlös zurückbezahlt und zusätzlich eine prozentuale Erfolgsbeteiligung am verbleibenden Nettoerlös vereinbart. Beim Unterliegen würden die Kosten vom Prozessfinanzierer übernommen.

Ist eine Klientschaft bspw. zwar nicht derart mittellos, dass sie vor Gericht die unentgeltliche Rechtspflege beantragen kann, sind jedoch die finanziellen Mittel dennoch sehr beschränkt und wären insbesondere die Folgen eines Prozessverlusts für die Klientschaft verheerend, dann ist gegebenenfalls eine Prozessfinanzierung zu prüfen.

E-Mail-Verkehr:

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Form der Kommunikation weniger sicher und vertraulich ist, als der übliche Verkehr mittels Post oder Fax und damit Informationen allenfalls an unbekannte Dritte gelangen können, so dass auf diesem Wege das Anwaltsgeheimnis allenfalls nicht vollständig gewahrt werden kann. Falls unsere Klientschaft uns eine E-Mail schickt, so gehen wir davon aus, dass damit die Erlaubnis verbunden ist, per E-Mail zu antworten und auf diesem Wege weiterhin zu kommunizieren, solange diesbezüglich keine Einwände vorgebracht werden. Nutzt die Klientschaft somit für den Informationsaustausch mit dem Anwalt den E-Mail-Verkehr, so zeigt sich jene als mit sämtlichen allfälligen damit verbundenen Risiken ausdrücklich einverstanden. Für derartige Risiken übernehmen wir keine Haftung.

Disclaimer:

Der Inhalt dieser Website dient ausschliesslich dem Zwecke der Information und stellt keine rechtliche oder anderweitige Beratung und keine Zusicherung dar.

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